Mikhail Pochekin

Mikhail Pochekin zählt zu den herausragenden Geigern seiner Generation. Er tritt seit vielen Jahren mit berühmten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Mariinski-Theaters, dem Russischen Nationalorchester, den Moskauer Philharmonikern, dem State Academic Symphony Orchestra of Russia „Evgeny Svetlanov“, dem Sinfonieorchester Basel, dem Tatarstan National Symphony Orchestra oder dem Litauischen Nationalen Sinfonieorchester auf und arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Heinz Holliger, Wassili Sinaiski, Juri Simonow, Kevin Griffiths, Valentin Uryupin, Stanislav Kochanovsky, Dimitris Botinis, Mei-Ann Chen oder Alexander Sladkovsky.

Seine Konzerte sind in zahlreichen renommierten Konzertstätten zu erleben, darunter dem Mariinski-Theater in Sankt Petersburg, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, der Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau, im Großen Konzertsaal des Moskauer Konservatoriums, in den Konzerthallen des Salzburger Mozarteum oder auch im Münchener Gasteig. Er ist außerdem ständiges Mitglied des Projekts „Stars of the 21st Century“ der Moskauer Philharmonie.

Mikhail Pochekin wurde mehrfach mit Preisen bei internationalen Musikwettbewerben ausgezeichnet, darunter der Rodolfo Lipizer-, Jascha Heifetz-, Pablo de Sarasate- und auch Ruggiero Ricci-Violinwettbewerb. 2008 wurde der Geiger mit dem Pablo de Sarasate-Nationalpreis in Spanien ausgezeichnet. Aufgrund dieser Leistung trug er auf Einladung des Madrider Konservatoriums ein Konzert auf der Geige „Ex Boissier“ von Antonio Stradivari vor, die einst im Besitz des berühmten spanischen Violinisten Sarasate war.

„Solistische Mammutleistung“  (Der Gießener Anzeiger, 2016)

 

“…Mikhail Pochekin verfügt über ein breites, wunderbar klangvolles und in allen Registern ausbalanciertes Violinspiel…das sich nicht nur durch virtuose Technik, die alle Klangfarben ihrer vielfältigen Palette offenbart, auszeichnet, sondern auch durch eine fabelhafte Ausdruckskraft…” (El Comercio, Spanien)

 

Mikhail Pochekin wurde 1990  in einer Musikerfamilie geboren: sein Vater ist ein namhafter Geigenbauer, seine Mutter Geigenpädagogin. Den ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Galina Turchaninova, später perfektionierte er sein Handwerk bei renommierten Pädagogen wie Ana Chumachenco, Wiktor Tretjakow und Rainer Schmidt an Hochschulen in Köln, München und Basel, der ‚Reina Sofia‘ in Madrid und dem Mozarteum in Salzburg. Großen künstlerischen Einfluss übten zudem Meisterkurse und Unterrichtsstunden bei Gidon Kremer, Christian Tetzlaff und Vadim Repin aus. Enge künstlerische Kontakte verbindet Mikhail u.a. mit Wen-Sinn Yang, Manuel Fischer-Dieskau, Kian Soltani, Andrey Baranov, Yuri Favorin und Alexander Ramm.

Mikhails Schaffensweg ist besonders durch gemeinsame Auftritte mit seinem Bruder, dem Geiger und Bratschisten Ivan Pochekin, geprägt. 2018 veröffentlichten sie beim Label Melodiya ihr gemeinsames Debütalbum „The Unity of Opposites“, das von der Kritik weltweit mit Begeisterung aufgenommen wurde:

„…Duos für zwei Violinen sowie auch für Violine und Viola aus der ersten Wiener Schule und Russland, wurden elegant und geschmackvoll von den Brüdern Pochekin vorgetragen…“ (Pizzicato, 2018)

 

„Eine wunderbare Einspielung.“ (klassik.com, 2018)
Mikhail Pochekin